Sonntag, 24. Juni 2007

Werdenfelser Gleitschirmflieger - Clubmeisterschaft

Eine echt gelungene Sache! Open Window am Startplatz Wank: 12.30 Uhr. 1. Wendepunkt: Weilheimer Haus, 2. Wendepunkt: Kreuzeck Haus, 3. Wendepunkt: Eckbauer, 4. Wendepunkt: Elmau, Landung am LP Osterfelder.

Kurz vor dem 4. Wendepunkt war für mich nach einem sehr interessanten und schönen Flug leider Schluss. Die Thermik war wie abgeschaltet... Es hat trotzdem für eine nette Platzierung bei der Clubmeisterschaft gelangt. Smile...

Startvorbereitungen per Computer...

und mental...

Alles in allem eine riesen Gaudi!!!

Samstag, 23. Juni 2007

Sonntag, 17. Juni 2007

Im Süden nichts los...

Der Wetterbericht ließ auf turblente Bedingungen schließen und so war es auch! In der Höhe kräftiger SW-Wind, darunter O-Wind und im Übrigen bayerischer Wind... Dazu wuchsen die Cumili zwar schnell, aber nicht hoch.

Ich war schnell an der Wolkenbasis. Unter das Basis konnte man schön hin und her fliegen. Es schaukelte halt ein "bißchen". Zwischen den Wolken machte ich weiter Höhe, so dass ich mit komfortabler Höhe die Benewand erreichte.





Über der Benewand stand eine große Wolke mit niedriger Basis. Ich entschied mich nach Süden auszuweichen, Richtung Latschenkopf/Labelsberg. Über diesen Gipfeln hatten sich immer wieder Wolken gebildet. Ich erwartete also pusierende Thermik. Ich trat in den Beschleuniger und gleitete los.

Genau über der Tanner-Alm passierte es dann. Ich kam in eine heftige Windscherung und die Kappe verabschiedete sich komplett. Mit ein paar disziplinierenden Steuerbefehlen stand die Kappe zwar schnell wieder über mir. Aber mein Vario zeigt jetzt nur noch konstantes Sinken mit 3 m/s. Ich entschied mich, zur Benewand zurück zu fliegen. Das war ein Fehler! Die Benewand wurde immer größer und größer und mir wurde klar, dass ich ins Lee fliegen würde. Also wieder Richtung Süden umgekehrt. Und das Sinken ging weiter. Die Luft wurde immer turbulenter und ich kassierte noch einen Frontstall.

Irgendwie schaffte ich es bis zum Latschenkopf, auf dessen Südseite es wieder zu tragen begann. Doch es reichte nicht und ich musste beginnen, mich nach einer Landemöglichkeit umzusehen. Da in den Bäumen kein Talwind erkennbar war, mogelte ich mich noch schnell zwischen Meßnerberg und Brunnenberg bis Jachenau durch und landete dort glücklich an der Mautstraße.




Per Daumen-Taxi kam ich zwei Stunden später wieder an der Talstation der Brauneckbahn an. Recht herzlichen Dank an meine nette Fahrerin, die jetzt das Paragleiten unbedingt auch ausprobieren will... :-)

Montag, 11. Juni 2007

Schön - wolkig - gewittrig?

Zum Teil wurden die Blumenkohle ziemlich mächtig. Aber sie fielen immer wieder in sich zusammen. Herrliches Thermik-Training!




Und hier ein paar Bilder...


Samstag, 9. Juni 2007

Durch die Blauberg zur Gufferthütte

Super schöne und einfache Tour! Es geht zunächst entlang des Klammbachs sanft bergauf bis zur Filzmoosalm, wo die Gufferthütte einläd. Nach Rast mit herrlichem Ausblick auf die Guffert Spitze und und den Unnütz kann man die Abfahrt durch das wildromantische Filzmoostal genießen!

Montag, 4. Juni 2007

Und ein kleines Video...

Slowenien 5/2007

Endlich nun die Bilder...

Donnerstag, 31. Mai 2007

Hier und Jetzt


Du läufst zwei, drei, vier Schritte. Dann hebst du ab. Alles Schwere bleibt am Erdboden zurück. Auszeit. Du spürst die Luft, die dich trägt. Dein Schirm wird zu einem riesigen Luftfühler. Deine Sinne sind wach. Sie nehmen jede Kappenbewegung wahr. Ein sanfter Windhauch hebt dich an. Du kreist ein. Sachte, mit jedem Kreis nimmt dich der Hauch peu á peu ein paar Meter nach oben mit. Du überhöhst deinen Startplatz und den Bergrücken. Die Thermik wird stärker und sie lässt dich schnell Höhe gewinnen. Die Luft riecht jetzt anders, irgendwie blau. Die Wolkenbasis kommt langsam näher. Über jeden nächsten Berggipfel steht eine Wolken. Sehr ordentliche Berge. Du verlässt deinen sicheren Bart und machst dich zur nächsten Wolke auf. Du gleitest, legst dich in deinem Gurtzeug zurück, um dem Fahrtwind möglichst wenig Widerstand zu bieten. Hier und da ruckelt es. Die Luft ist bewegt. Du korrigierst deinen Kurs und beschleunigst leicht. Die nächste Wolke kommt näher. Du gleitest weiter. Die Wolke trägt noch nicht. Du gleitest weiter. Sie trägt immer noch nicht. Du gleitest. Jetzt bist du schon unter der Wolke. Nichts. Du steuerst etwas nach links. Immer noch kein Steigen. Du beobachtest die Wolkenränder. Gegenüber ist die Wolkenbasis etwas höher. Du fliegst auf die andere Seite. Plötzlich reißt die rechte Flügelhälfte kräftig an. Du riechst Wiesen und Tannen, die die aufsteigende Luft noch eben berührt hat. Du zentrierst die Blase und lässt dich zurück zur Basis befördern. Das Steigen ist stetig. Vorsorglich kreist du an den Wolkenrand. An der Basis angekommen ist es ziemlich dunkel. Die Wolke ist Respekt einflößend. Du fliegst lieber unter der Wolke weg. Es geht sanft weiter nach oben. Du überhöhst die Wolkenbasis und achterst vor der Wolke hoch. Die Wolke ist groß und schneeweiß. Sie wird von der Sonne voll angeschienen. Es wird kälter. Du bist frei.

Die Wolke kommt näher. Sie wächst offensichtlich. Du trittst in den Beschleuniger und schaust, dass du auf „Halbwind“ Abstand zu ihr bekommst. In der Tat die Wolke wächst. Ihre Basis erscheint kaum mehr größer als ihre Höhe. Ein mäßig großer Blumenkohl. No risk more fun. Du entscheidest dich für eine Steilspirale. Kurz rechts, dann links mit Schwung hinein. Du konzentrierst dich darauf, ein Sinken zwischen 8 und 9 m/s zu halten. So sind 1.000 m auf einmal drin, ohne dass dir schlecht wird. Alles kreist und kreist und kreist. Mal presst es dich mehr ins Gutzeug, mal musst du deutlich in die Spirale nachziehen. 1.000 m dauern. Und alles dreht sich und dreht sich. Die Luft wird wärmer. Du leitest aus. Du spürst einen kleinenenen Dreherling…

Im Talwind fliegst du entlang einer niedrigen Ridge bis zum Landeplatz. Ein Blick hinauf zeigt dir, dass der Blumenkohl in sich zusammenfällt. Auch recht… Lieber so, als anders. Touch down. Du bist glücklich.


Samstag, 26. Mai 2007

Hochries - ein Traum mit dem Bike

Unangenehm, wenn um 6.45 Uhr das Telefon klingelt. Glück, wenn man dann schnell einen Espresso kriegt und so was aus dem Tag wird... :-)